EIN SPIEGEL DER NUR LÜGEN SPEIT

-a mirror only spitting lies-

 

 

-deutsch-

 

 Erneut aus einem Traum heraus erbrach ich mich im Jetzt und Hier,
zitternd bricht Verstand hinaus,

entreisst sich aus dem Traumgewirr,
mein Weg führt rasch zur Scherbenpforte,

denn fremd ist was da in mir giert,

ein Antlitz tanzt dort fern der Worte,

nein, dieses Ich ist nicht aus mir!


Leere, kalte, tote Augenhöhlen starren mich gar wortlos an,

die Fratze scheint mich zu verhöhnen,

Abscheulichkeit geformt im Wahn und doch bricht sie die Wirklichkeit, sie presst mich in mein Jetzt und Hier, gebannt in einen fremden Leib,


Nein, dieses Ich ist nicht aus mir!   

Am sechsten Tage fiel sein Samen auf die unbefleckte Welt,

lüstern nahm er ihr die Unschuld, grausam hat er sie entstellt und dennoch giert er stets nach mehr, geifernd frisst er auch an sich und fällt es mir auch noch so schwer, dieses Bildnis spiegelt mich…


Ich bin nicht aus mir…

Wenn Krankheit nicht in ihrem Sinne, dem Sein und nicht Defekt entspricht, die Wirklichkeit und das was ist,

sich nicht im selben Lichte bricht, wenn ein Geschwür,

noch nie gekannt, den lichten Horizont verzehrt

und dennoch wie von Sinnen das Wort der „Liebe“ lehrt…

Die Maske ins Gesicht genäht, der Korpus zum Geschwür verdammt,

mit jedem Atemzug der vergeht, gewinnt die Krankheit Oberhand,
Ein jeder Augenblick ist Sünde, Fäulnis durchtränkt Mark und Bein,
Ein Nichts und Niemand frei von Schuld, auch nicht das zarte Säuglingsschreien…


Nur wer soll all die Wunden säen?

Ich tanzte mit den Sternen, mit Träumen, so weit fort von hier
und wieder will ich reisen,

 

denn dieses Ich ist nicht aus mir…

-english-

 

Again out of a dream I vomitted
myself into here and now,
tremblingly sanity cracks out,
wrenches me from my dream maze,
my path leads quickly to the shard gate,
cause something foreign craves inside of me,
an ineffable visage is dancing there,

No, this I isn’t made of me!

Empty, cold, dead eyeholes staring speechlessly at me,
the grotesque face seems to taunt me,
an abomination shaped thruogh insanity,
even so it breaks reality,

presses me into my here and now,
trapped into an alien body

No, this I isn’t made of me!

The sixth day his semen felt upon the immaculate world,
lecherously he took her virginity,
ferociously he disfigured her,
nontheless he lusts for more,
foaming-mouthed he devours himself too
and even if it’s difficult for me, this portrait mirrors myself…   

I’m not made of me…

If illness contrary to it’s meaning,
matches to being and not defect,
reality and our truth do not refract in the same light,
if a cancer yet unknown devours the light horizon
and still preaches the word „love“

The mask stiched into the face,
the body damned to be an ulcer,
with each breath passing by the disease gains the upper hand

Every moment is sin, decay infuses flesh and bones,
no one‘s innocnet, not even the crying suckling
But who shall sow all these wounds?

I’ve danced with the stars,
in dreams so far away from here and again I wish to wayfare,
cause this I isn’t made of me


VERFALL UND SIECHTUM

-decay and lingering illness-

 

 

-german-

 

 Der Tod liebkost was kränklich und schwach,

dem Alten reicht er barmherzig die Hand
Lädt ein zum Traume, in lindernder Nacht,

die Last des Daseins auf ewig gebannt…

 


Doch niemand blickt die zarte Blüte, die jedem neuen Grabe sprießt,
Ein Niemand sieht die grausige Schönheit die in kalten Adern fließt,
Sie spotten stets über des Schlafes Bruder, aus dessen Samen sie gezeugt
Und klammern sich an jene Zitze, die sie mit der Milch der Lüge säugt…

Wir sind nur Wind…
Mit jedem Hauch tragen wir die Saat
hin zu den Gärten,
die das Vergessen längst verschlungen hat!
Hier blüht sie stets, des Frühjahrs Pracht,
schlägt Wunden in die kranke Welt!


Dürstend saugt sie Lebenssaft
aus allem was dahinsiecht und verfällt…

-english-

 

Death caresses what is ailing and feeble,
reaches out mercyfully for the old,
invites to dream in soothing night,
the burden of existence eternally averted

However
no one sees the tender blossom which sprouts within every new grave
no one sees the ghastly beauty running in cold veins
they jeer always at sleeps brother, of whose semen they were begotten,
and cling to the teat, which suckles them with the milk of the lie

We are just wind
with each breeze we carry the seed
towards the gardens,
oblivion devoured long ago

Here springs splendour is alway blooming,
strinking wounds into the diseased world,
thirsting it leeches lifeblood
out of everything that’s ailing and decaying


VON PURPURN BLÜHENDER DÄMMERUNG

-of crimson blooming dawn-

 

-german-

 

Das triste Grau des Tages es schwindet,

windet sich im sterbend Licht,
ein Antlitz so verwaschen,

das zitternd vor der Nacht zerbricht
Die Scherben dringen rasch ins einzig‘ Auge,

rauben Glauben, alle Sicht,
in Blut getaucht das Firmament – es brennt so kalt,

als es ins tote Herz mir sticht
Es blüht der Schmerz – er hält mich rein
Die blanke Sehnsucht tränkt mein Sein sanft in Pein
Erblüht im Schmerz, mein Fleisch, mein Blut,

mein Geist auf ewig Dein

Das Zwielicht nur schenkt Purpurrot,
denn mein Licht muss voll Schwärze sein
 Meine Liebe sprießt in Wunden,

jene Früchte die man mir verbot,
 denn nur in Qual kann sie in mir gedeihen
Niemals entzweien, niemals allein!
Jeder Schritt führt tiefer in die Nacht hinein
und das Sein verliert sich mehr und mehr,
so bitterlich fließt es für Dich

Doch der purpurne Vorhang fällt
und hüllt die Welt ins rabenschwarze Kummerkleid
das sanfte Dunkel nur von den

Trümmern meiner Träume erhellt
und doch trinke ich so dürstend dieses Leid
Verstand zerfällt, Sehnsucht entstellt!
So hungert mir mein krankes Sein,
so bitterlich weint es für Dich,
die roten Tränen sie sind alle Dein…

Ich atme Schwärze, so tief das mir mein Herz erstickt,
Ich koste Tod, doch in mir wird kein Frieden erblickt
Das Leben fließt, tief in die Nacht,
bis die Totgeburt des neuen Tages erneut

in faulem Blut erwacht

Ich wiege mich im Schoß der Nacht,
ihre barmherzige Kälte geleitet mich sanft in den Schlaf

Sternenfall im tristen Tal, des Mensch gewordenen Nichts
nur der Mond scheint todestrunken,

wenn er aus den Nebeln bricht
Die Nacht steht nun in voller Blüte,

von Dornen reich verziert,
Gebenedeit sei ihre Güte,

die den Schmerz im Herz gefriert

Klingen dringen, singend springend

in bleiches weiches Fleischgewirr,
stumme Schreie sanft verklingend,

haben sich im Schwarz verirrt
All das Betteln, all das Flehen,

endlich wurde es erhört!
Niemals könnten sie verstehen,

was mich an dieser Kunst betört…

Wo ist es nur, mein Purpurrot?
Ich sog doch all die Schwärze ein!
All die Leere, die sich mir bot,
berührte nicht, die Stille kehrte nie in mir ein…
Süße Nacht!  Oh süße Nacht!
Mein Durst ist nicht gestillt!
Wo ist nur jene Blutespracht?
Die das karge Herz mit Verzücken füllt…

Kein Schnitt zu tief, kein Weg zu weit,
mein Nichts - es sei dem Tod geweiht!
Der fahle Mondesschein, wäscht nimmermehr die Seele rein
und so beginnt der letzte Akt,
der bleiche Leib, verstört und nackt,
erblickt die Sonne die in ihn dringt
und Tau aus seinen Venen wringt…

Das Leben fließt, es ist vollbracht!
Ich bin der Tau der im Schein des toten Morgenrots erwacht!

-english-

 

 The dull grey of day is fading,

writhes in dying light,
a visage so blurred that shiveringly

shatters before the night,
the shards are quickly penetrating the only eye,

are robbing faith, all sight,
the firmament‘s immersed in blood,

it burns so coldly as it stabs my dead heart

 

Pain is flourishing – it keeps me pure
the sheer yearning saturates
my being gently with anguish
blossomed in ache, my flesh,
my blood, my spirit is forever yours

Only the twilight donates crimson,
cause my light has to be full of blackness,
my love sprouts in wounds,
those fruits which they forbid,
cause only in agony it can prosper
Never divided, never alone!
Every step leeds deeper into the night
and the being gets lost more and more
so bitterly it flows for you

And the crimson curtain falls,
it cloaks the world in a raven-black dress of woe
the tender darkness is only lightened
by the debris of my dreams
but still I drink so thirstily this sorrow 
sanity moulders, desire disfigures
and so my ill being starves
so bitterly it weeps for you
the red tears are all yours…

I’m breating blackness,
so deeply that my heart suffocates
I’m tasting death,
but you can’t find peace inside of me
life flows deep into the night
Until the stillbirth of the
new day wakes up in foul blood again

I’m feeling secure in night’s womb
her merciful coldness routes me gently into sleep

Star-fall in the dismal valley of
the incarnated nothingness
only the death-drunk moon shines
when he‘s breaking through the mists
the night’s fully in bloom,
richly adorned with thorns
may her goodness be blessed
which freezes the hearts ache

Where did it just go, my crimson?
I‘ve  sucked all the blackness in
All the emptiness I witnessed
Never affected me, the silence never set in
Sweet night, oh sweet night!
My thirst isn’t satisfied yet
Where is all the blood-splendour
that fills the barren heart with rapture?

No cut too deep, no way too far
My nothingsness shall be doomed!
the pale moonshine could never cleanse my soul
and this is how the last act begins

the sallow body distracted and naked
beholds the sun that invades him
and wrings dew from his veins

Life is flowing, it is done!
I am the dew that awakes in
the glow of the dead dawn 


 

ICH LEBE!

-i'm alive!-

 

-german-

 

Dein Fleisch ist willig und dein Geist wird schwach,

ergib dich deiner eigenen Ohnmacht,

empfange die schwarze Ernte,

die Früchte des Zorns,

die du zur Reife gebracht…

Bin nur ein Leib, so fern von Mensch und Tier,

es blieb nur ein Gefühl, das alles tief in mir zersetzt,
tausend grelle Fratzen trag ich, doch nur eine gehört mir,

Gier und Geifer, es plagt mich, doch meine Lippen sind benetzt…


Ein Mensch so sagt man, ist das was tief in meiner Brust mir schlägt, doch blicke ich tief  in mich hinein,

ist dort kein Etwas, dass das Gewürm prägt…

Bin nur ein Geist, so fern von Mensch und Tier,

das feine Häutchen aufgesetzt
Der beissende Gestank von Unrat, wertloses Fleischgewirr,

tänzelt und atmet! Doch meine Lippen sind benetzt…

 

Es hungert, es fleht! Die Stimmen nagen! Das Fleisch ist infiziert…
Die Lust im toten Herz pulsiert…nimmermehr kann ich’s ertragen,
will kosten was mich so verführt, doch abermals muss ich entsagen… 

Das Fleisch gehorcht nicht länger! Verlangen wird zur Pein!

Ob nun Segen oder Fluch, schon bald wird es aus allen Sinnen bluten
Die Krankheit die den Mensch in mir ertrank – wird alles fluten!
wird fluten dieses Jetzt und Hier, das ist des toten Herzens Dank
…und sollt‘ es eine Hölle geben, so pocht sie tief in mir…

Blut, komm segne mich! Ich will wieder Wärme spüren!
Fleisch, empfange mich! Das Leben tief in Dir will ich berühren!
So blicke ich in trübe Augen aus denen jedes Leben schwindet
Ripplein brechen, süßes Fleisch!

 

Ich labe mich an eurer Pein!
Nach Leben dürst‘ ich, muss es rauben,

solang es sich im Leibe windet,
schindet es mein Todestrieb


 Essenz gleicht Existenz - im Einklang mit meinem wahren Sein

Ich lebe!

-english-

 

Your flesh is willing and your mind is weak,
surrender to your own impotence
Receive the black harvest, the fruits
of wrath you brought to maturity

I’m just a body, so far away from being human or animalistic,
only one emotion left, which corrodes everything inside of me
I wear a thousand glaring faces, but only one of them is mine,
greed and drivel, it plagues myself, but my lips are wetted…
They say that „human“ is what beats inside my chest,
but if I look deep inside of me, there’s nothing alike this vernim

I’m just a ghost, so far from being human or animalistic,

wearing a wispy membrane,
the pungent stench of dross, worthless flesh-tangle,
dances and breathes! But my lips are wetted…

It hungers, it craves! The voices gnaw!
The flesh is infected
The lust inside the dead heart pulsates,
I can’t stand it any longer.
I want to taste what seduces me that
much but once again I have to abjure

The flesh does not longer obey
Desire becomes pain

No matter if it’s a gift or a curse,
Soon every sense will bleed
The sickness which drowned the person
in me will flood everything
it will flood this here and now,
this is the thanks of a dead heart
and if a hell exist than it’s pounding deep inside of me…
Blood! Come and bless me, I want to feel warmth again!
Flesh! Come and welcome me, I want to touch the life within you!

And so I look into dull eyes, from which every life is fading
ribs are breaking, sweet flesh,
I feast on your pain!
I’m thirsting for life,
I need to rob it as long it’s located inside a body
(as long it’s located inside a body) it is ill-treat by my death drive
Essence equals existence, in harmony with my real being

I’m alive!


 

TOTENGEFLÜSTER

-whispers of the dead-

 

-deutsch-

 

Verflucht ist es von Fleisch und Zeit
Gefangen in Vergänglichkeit,
Zerbrechlich für das Nichts bestimmt,
das jedes Etwas von uns nimmt….
Doch manchmal hört es Flüstern, Schreien,
der Leichen leise Litaneien
und Schattens Dorn reisst schmerzend wund,
was totgelebter Narbengrund…
Morde deine falsche Haut blutrot ist das Morgengrau
Im Fleisch sucht es nach Wahrheit, doch die Haut speit nur den Schmutz des „Lebens“ aus…
Statt Läuterung entflammt die Erkenntnis des Verlangens nach entstellter Endlichkeit….
Das Fleisch belügt es…
Das Fleisch betrügt das tote Ding
 Totengeflüster
Reiss des Fleisches Maske ab!
Folge uns ins frühe Grab!
Der Weg führt hin zur Knochenpforte,
in kalte Krypten tief hinein
Gebeine längst vergessener Kinder,
klagen wortlos an, doch sie können nimmermehr verzeihen
Still verliert es eine Träne,
die Ärmchen schenken Lebenssaft
Dankbar laben sich die Kinder,
an jeder Wunde die nun klafft
Totengeflüster
Morde deine falsche Haut
denn blutrot ist das Morgengrau
Die Wunden wurden gesät….die Ernte bevor
Die Totgeglaubten wandeln wieder und steigen aus den Grabe des Unrats empor
Langsam löst sich der Kokon der falschen Haut vom Leibe ab, der Tod erblüht und reinigt das Gefäß…

-english-

 

It’s cursed by flesh and time,
caught in evanescence,
fragile, destined for the void,
that takes anything away

But sometimes it hears whispers, screams
empty litanies of the corpses
and shadows thorn rips painfully sore,
what’s dead lived scar ground
Murder your false skin, cause the day breaks in blood-red

Inside the flesh it searches for the truth
but the skin only spits out the dirt of „life“
Instead of purification the enlightment of
the urge for deformed mortality catches fire

the flesh lies to it
the flesh betrays this dead entity
Whispers of the dead
Rip off flesh’s mask
follow us into an early grave…
The path leads to the bone-gate,
deep into cold crypts
mortal remains of long forgotten children
accuse speechlessly but they can never forgive
quietly it looses a tear, the arms bestow lifeblood
the children feast thankfully
on every wound that‘s gaping now

Whispers of the dead
Murder your false skin, cause the day breaks in blood-red

The wounds were sown, the harvest is near
the presumed dead walk again and rise out off the graves of the dross

Slowly the cocoon of the false skin is being removed from the body
Death is blooming and cleanses the vessel…

 


 

DES MONDES BLEICHE KINDER

-pale children of the moon-

 

-deutsch-

 

Die Augenhöhlen ausgekratzt, die weichen Lippen gut vernäht,
so tanzen sie an dünnen Fäden, Verwesung die zum Tanze lädt
So taumeln die Körper
zum grotesken Takt…
Doch sie alle schlafen, ein Niemand sah je diese Welt,
Porzellan birgt altes Fleisch, das sich nach allen Seiten schält
Doch mein Traum ist tot
Zersprungen das Püppchen, das den Korpus verbog…

Mutterlos, gottlos, für eine Nacht, die niemals stirbt,
empor gekrochen, aus ihrem blutigen Schoß, im Erntemond - ward des Schicksals Antlitz entwirrt…

Tausend Äuglein sprossen mir, zerrissen die Naht der Illusion,
 Grausam quoll die Wahrheit hier, in Duft von Eiter und von feinem Mohn
Zerfallen der Puppenkokon
Gelöst – das Fleisch lag so lang brach, so entblößt,
endlich erlöst und doch verstößt
mich mein Vater in ewig verzehrender Marter
 wie auch seines Daseins fahlen Schein,
in verwesendem Rot soll mein Frühling gedeihen…

Der bleiche Vater ging von uns, sein Tod blüht für uns scharlachrot
Der Erntemond in voller Blüte schmiegt sich sanft an sein Schafott
Tod und Leben im ewigen Kreis,
doch Leben zu weben hat seinen Preis…
Die Saat des Zwielichts im reglosen Kadaverkorsett,
sein Lächeln kappte die Fäden und riss die Träumenden ihrem Sterbebett
In seinem Fleische blühen wir
Sein Blut schenkt uns Weisheit und Kraft!


Dahingerafft, dahingerafft, der Schmerz er sprießt, die Wunde klafft
Hungernde Blicke verlustieren sich am warmen Qualensaft,
Geschwisterlein kommet, so steigt aus dem Grab!
Empfanget die Segen die Vater uns gab

Mutterlos, gottlos, für eine Nacht die niemals verklingt,
der faule Nabel, bei Mutters blutleerem Schoß, ist es der von Wahrheit singt

Erblicket den faulenden Nabel am Anfang eurer Zeit
Erblicket die heillose Schwärze und trinkt von Mutters milchig trüber Grausamkeit
Dies ist der Pfad der Pein!
Tode muss man sterben um lebendig zu sein!
Die Blumen des Todes in all ihrer Pracht,
blicken nur jene die im Blute erwacht!

 Was wir blicken ist entstellt, doch unser Dasein schreien sie Perversion,
Ein Diesseits das in Trümmern fällt, gebiert der Menschen Torheit Lohn...
Wir sind der schwarze Honig, der Nektar der Nacht
Die Kinder des Mondes im Mahlstrom der Macht…

-english-

 

The eyeholes were scratched out - The soft lips were well sewed
So they dance on thin strings, putrefaction that invites to dance
So the bodys stumble to a grotesque beat
But they all sleep, none of them did ever saw this world
porcelain hosts old flesh that peels of on every side
But my dream is dead, the puppet bursted which twisted my corpus

Motherless, godless for a night that never dies
crawled upwards out of her bloody womb
During the harvest moon destiny’s face was unravelled

A thousand eyes sprouded me - teared apart the seam of illusion,
gruesomely the truth sprang with the smell of pus and delicious poppy
the puppet-cocoon mouldered
detached – the flesh lied idle for so long,
so exposed, finally released yet still my father expels me in
everlasting consuming torture alike my existence’s pale light
In rotting red my springtime shall prosper

The pale father passed by, his death blooms scarlet red for us
The harvest moon fully in bloom snuggels gently to his scaffold
Death and Life in an everlasting circle
But weaving life has a cost…
The seed of twilight in a motionless carcass-corset
His smile capped the strings and awoke the eternally
dreaming ones from their deathbed
In his flesh we bloom
His blood endows us with wisdom and strenght

eliminated, eliminated, the hurt is sprouting, the wound is gaping
hungry looks amuse theirselfs with anguish-juice
come silblings rise out of your graves
receive the blessings our father donated us

Motherless, godless, for a night that never fades away
the foul navel at mothers bloodless womb is the one who sings of truth

Behold the foul navel at the beginning of your time,
behold the utter blackness and drink from mother’s opaque dull cruelty
this ist he path of pain
one must die death’s to be alive
the flowers of death in all it’s splendour
only can be seen by those who awoke in blood

What we see is disfigured, they call our existence perversion
a mortal world that is ruined is the reward for mankind’s  foolishness

He are the black honey, the nectar of night
the children of the moon in the maelstrom of might


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